DFB-Keeper verzockt sich
Respektloses Verhalten? So kam es zum Atubolu-Knall

Seit der U17 spielt Noah Atobolu beim SC Freiburg. In seiner Heimatstadt wurde der Torhüter zum gestandenen Profi und Nationalspieler. Nun jedoch droht die Liaison im Streit zu enden - dem Schlussmann droht sogar die Tribüne.
Drei Jahre lang ist Atobolu bereits die Nummer eins zwischen den Pfosten der Breisgauer. Durch seine starken Leistungen wurde der mittlerweile 24-Jährige zum Publikumsliebling. Doch wie es im Fußball-Business so ist, reichte dem Keeper das nicht.
Atobolu wollte den nächsten Schritt machen, am liebsten in der englischen Premier League. Eine Vertragsverlängerung schlug er deshalb aus. Nun scheint es, als habe sich der Keeper verzockt.
Wie die "Sport Bild" berichtet, steht Atubolu nämlich aktuell ohne ein Angebot da. Auch beim SC Freiburg soll sich bis dato kein Team bezüglich einer möglichen Verpflichtung gemeldet haben.
Das große Problem für Atobolu: Der SC Freiburg hat sich mittlerweile bereits neu orientiert und Mio Backhaus als Nummer eins aus Bremen geholt. Hinter Backhaus wird Florian Müller weiterhin die Nummer zwei bleiben.
Dass man mit dieser Konstellation ins neue Jahr gehen wird, sollen die Verantwortlichen laut "Sport Bild" ganz klar gegenüber Atobolu kommuniziert haben.
Sportclub fehlt die Dankbarkeit
Einer der Gründe für die klare Kante des Sportclubs: Atobolu soll sich aus Sicht des Vereins in den Gesprächen wenig respektvoll verhalten haben. Eine gewisse Dankbarkeit wurde laut "Sport Bild" vermisst.
Auch deshalb gibt es kein Zurück mehr für den Schlussmann. Sollte Atobolu keinen passenden Abnehmer finden, dann würde er lediglich noch im Training die Arbeitskleidung des SC Freiburg tragen. Die Spiele würde er jedoch auf der Tribüne verfolgen müssen.
Ein weiteres Problem für den Keeper: Der SC Freiburg würde zwar gerne eine angemessene Ablöse für den Keeper einstreichen, doch ist man im Breisgau aufgrund der erfolgreichen letzten Jahre nicht zwingend auf das Geld angewiesen.
Atubolu also zu verscherbeln, um ihn loszuwerden, ist dementsprechend keine Option. Und genau das könnte dem Schlussmann zum Verhängnis werden.



