29.08.2019 11:02 Uhr

CL-Prognose: Jovic schießt FCB ab, BVB scheitert früh

Wie die CL-Saison endet, haben die Engländer schon brechnet
Wie die CL-Saison endet, haben die Engländer schon brechnet

Am Donnerstag werden die Gruppen für die kommende Champions-League-Saison ausgelost. Der englische Broadcaster "BT Sport" wagt im Vorfeld mit Hilfe von diversen Statistiken und dem Programm "The Script" einen Blick in die Kristallkugel und spielt die Königsklasse einmal ganz durch. Das Ergebnis ist überraschend detailliert - und teilweise kurios.

Geht es nach der Vorhersage, kann es in der Saison 2020 nur einen Champions-League-Sieger geben: Real Madrid. Nach 2016, 2017 und 2018 holen die Königlichen laut "Script"-Berechnungen den vierten Titel unter Zinédine Zidane. Dabei räumt Real im Finale keinen geringeren als den FC Bayern München aus dem Weg.

Glaubt man den englischen Prognosen, erreichen die Bayern trotz holpriger Gruppenphase (nur ein Sieg in den ersten vier Spielen) zwar das Endspiel und gehen dort dank eines Treffers von Leon Goretzka auch in Führung. Allerdings wird Real die Partie angeführt von Neuzugang Luka Jovic drehen und am Ende 3:2 gewinnen.

Der Bayern-Fluch gegen Madrid hält also weiter an. Im Mai 2020 werden die Münchner sechs der letzten sieben Spiele gegen Real verloren haben, so die Kalkulation.

Bayern demontiert Tottenham in der Gruppenphase

Ausschlaggebend für den Münchner Einzug ins Achtelfinale sind übrigens die beiden deutlichen Siege gegen Gruppen-Gegner Tottenham. Der steilen These der Statistiker zufolge schlägt der FC Bayern die Nord-Londoner mit 9:0 nach zwei Spielen. Der Vorjahresfinalist schafft es unterdessen gar nicht in die Runde der besten 16 Mannschaften und scheidet schon in der Gruppenphase aus.

Die Bayern dagegen zeigen in den K.o.-Spielen deutlich bessere Leistungen und besiegen Atlético Madrid (3:1 nach Hin- und Rückspiel), Paris Saint-Germain (3:2) und Juventus Turin (3:0). Verlass ist dabei auf Top-Torjäger Robert Lewandowski, der sein Tor-Konto in der Champions League auf 59 schraubt und damit zum fünftbesten Torschützen des Wettbewerbs aufsteigt.

Für Rekorde sorgen weiterhin Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Messi wird der erste Spieler der CL-Geschichte, dem zehn Hattricks gelingen. Ronaldo trifft gegen drei Klubs, gegen die er vorher noch ohne Tor geblieben war. Mit dann 35 Vereinen stellt er den alten Rekord von Raúl ein.

BVB scheitert knapp an Chelsea

Recht knapp fällt die "Script"-Prognose für anderen deutschen Klubs aus. Der BVB streicht im Achtelfinale gegen Chelsea die Segel und verliert nach Hin- und Rückspiel mit 1:2. RB Leipzig und Leverkusen schaffen es erst gar nicht in die K.o.-Runde und scheitern bereits in der Gruppenphase.

Für Titelverteidiger Liverpool ist derweil im Viertelfinale gegen den FC Barcelona Schluss, der sich damit erfolgreich für das diesjährige Halbfinal-Aus revanchiert. Mit einem 2:0 nach Hin- und Rückspiel setzen sich die Katalanen durch.

Für einen echten Knalleffekt sorgen Real Madrid und der FC Barcelona im Halbfinale. Nach zwei spektakulären Spielen setzen sich die Madrilenen mit 5:2 durch. Einem 2:2 im ersten Duell folgt ein 3:0-Erfolg der Königlichen im Rückspiel. 

 

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